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24.11.2003, 09:57

Die Invasion der Barbaren - Kinostart 27.11.03



(Les invasions barbares)
Komödie - Kanada/Frankreich 2003
FSK: Freigegeben ab 12 Jahren - 99 Min. - Verleih: Prokino (Fox)
Start: 27.11.2003

Kurzinfo

Der pensionierte Geschichtsprofessor, begeisterte Marxist und Pater Familias Rémy (Remy Girard) liegt mit unheilbarem Krebs auf dem Sterbebett. Neben Freunden und Kollegen eilen auch Ex-Frau, Ex-Geliebte und reicher Broker-Sohn an, um dem Alten die letzten Tage so erträglich wie möglich zu machen - und sich ansonsten in alter Tradition zu streiten, dass die Fetzen fliegen.
Fast zwanzig Jahre nach seinem Kultfilm "Der Untergang des amerikanischen Imperiums" zieht der franko-kanadische Regisseur Denys Arcand erneut alle Register der beschwingt-wortwitzigen Tragikomödie. Ausgezeichnet in Cannes für das beste Drehbuch und die beste Darstellerin.

Kritik
Doppelbödige Tragikomödie, in der sich angesichts des nahenden Todes eines Professors dessen Familie zusammenfindet.
Sogar am Sterbebett fliegen noch die Fetzen zwischen dem pensionierten Geschichtsprofessor und seinem Sohn. Doch immerhin sorgt der Filius und erfolgreiche Broker für Luxus im Krankenzimmer, lässt Freunde einfliegen und versucht, dem Vater die letzten Tage erträglich zu machen, inklusive Heroin-Dosis zur Linderung der Schmerzen. Ein letztes Mal plaudert der angereiste Freundeskreis über vergangene Liebschaften, über die kleine und große Politik.
Die in Cannes ausgezeichnete Tragikomödie ist das späte Sequel zu dem skurrilen "Untergang des amerikanischen Imperiums" aus dem Jahr 1986, für den ebenfalls der preisgekrönte franko-kanadische Regisseur Denys Arcand als Autor und Regisseur verantwortlich zeichnet.

Familienbande
Fast zwei Jahre arbeitete Arcand am Skript. Beschwingt und dennoch mit Tiefgang präsentiert sich dieses konventionelle und doch unterhaltsame Drama und betrachtet seine manchmal müden Helden wie unter einem Brennglas.
Vor allem der Vater-Sohn-Konflikt überzeugt durch Vielschichtigkeit. Der Junge gilt für den Erzeuger als Speerspitze der Barbaren, die die intellektuelle Welt überrennen und nur mit dem Scheck arbeiten, nicht mit den grauen Zellen. Um so schöner die Versöhnung zwischen den beiden.

Cast
Rémy : Rémy Girard
Sébastien : Stéphane Rousseau
Nathalie : Marie-Josée Croze
Gaëlle : Marina Hands
Louise : Dorothée Berryman
Schwester Constance : Johanne-Marie Tremblay
Pierre : Pierre Curzi
Claude : Yves Jacques
Dominique : Dominique Michel
Erste Geliebte : Sophie Lorain
Alessandro : Antonio Cecchinato
Ghislaine : Mitsou Gélinas
Sylvaine : Isabelle Blais
Suzanne : Markita Boies
Carole : Micheline Lanctôt
Duhamel : Denis Bouchard
Zweite Geliebte : Sylvie Drapeau
Gewerkschaftsspreche : Jean-Marc Parent
Maxime : Dominic Darceuil
Oleg : Yves Desgagnés
Leclerc : Gilles Pelletier
Arzt : Jean-René Ouellet
Mrs. Joncas Pelletier : Lise Roy
Arielle : Macha Grenon
Aufseher : Gaston Lepage
Alain : Daniel Brière
Vincent : Sébastien Huberdeau
Gabrielle : Rose-Maité Erkoreka
Levac : Roy Dupuis

Crew
Regie : Denys Arcand
Drehbuch : Denys Arcand
Kamera : Guy Dufaux
Schnitt : Isabelle Dedieu
Musik : Pierre Aviat
Produktionsdesign : François Séguin
Kostüme : Denis Sperdouklis
Ton : Patrick Rousseau, Marie-Claude Gagné, Michel Descombes, Gavin Fernandes
Produzenten : Denise Robert, Daniel Louis
Koproduzenten : Fabienne Vonier
Casting : Lucie Robitaille

Trailer Realplayer
Trailer Mediaplayer
Nick: @spieletermine
PW: @spieletermine

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