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edewulf

Putzfrau

Beiträge: 2 334

1

11.12.2008, 23:14

6.000.000 Arbeitslose

Berlin (Reuters) - Angesichts düsterer Konjunkturprognosen hat Goldman Sachs vor einer Massenarbeitslosigkeit in Deutschland gewarnt.

"Sollte das BIP wirklich um vier Prozent zurückgehen, wäre es durchaus möglich, dass es in Deutschland wieder sechs Millionen Arbeitslose gibt", sagte Goldman-Sachs-Deuschland-Volkswirt Dirk Schumacher der "Berliner Zeitung" (Samstagausgabe). So viele Arbeitslose hatte es in Deutschland zuletzt in der Weltwirtschaftskrise der 30er Jahre gegeben. Im jetzigen Umfeld könne man gar nichts mehr ausschließen, fügte der Goldman-Sachs-Ökonom hinzu.
Quelle: http://de.reuters.com/article/domesticNe…E4B502A20081206

mgutt

Schüler

Beiträge: 91

2

12.12.2008, 13:31

Das ist das Problem, dass die Leute sich nur über Zahlen austauschen.

In den 30er Jahren hatten wir ca. 62 Millionen Einwohner in Deutschland. Heute sind es bereits 82 Millionen. Also selbst bei 6 Millionen Arbeitslosen sind wir noch lange nicht beim Stand von 1930:

6 Millionen Arbeitslose:
9,7% Arbeitslose 1930
7,3% Arbeitslose 2008

Und überhaupt mit 1930 zu vergleichen, wo die Mark nichts mehr wert war und Deutschland in der vollkommenen Krise steckte, ist doch echt nur Panikmache. Vergleiche den Text dazu aus Wikipedia:

Zitat

Ein jähes Ende erfuhr die Prosperität 1929 im Gefolge des Schwarzen Donnerstags, als durch den Zusammenbruch der New Yorker Börse die Weltwirtschaftskrise ausgelöst wurde. Zu deren Höhepunkt 1932 gab es in Deutschland mehr als sechs Millionen Arbeitslose, die größtenteils in Elend lebten. In der Folge fanden extremistische Parteien noch stärkeren Zulauf als zuvor, sodass es für die gemäßigten Parteien zunehmend schwieriger wurde, stabile Regierungen zu bilden. Nach dem Erdrutschsieg der Nationalsozialisten 1930 verfügten die Reichskanzler, die in rascher Folge wechselten, über keine parlamentarische Mehrheit mehr. Die sogenannten Präsidialkabinette waren nur noch vom Reichspräsidenten Paul von Hindenburg und dessen Notverordnungen abhängig.

Karlina

Anfänger

Beiträge: 53

3

12.12.2008, 13:54

Hallo,

ich halte auch nichts von solchen Prognosen, weil überhaupt keiner wissen kann, wie es sich entwickelt und welche Gegenmaßnahmen getroffen werden. Im Moment überschlägt sich alles mit neuen Vorschlägen.
Da will ein Institut schlauer sein als das Andere und im Prinzig tappen die alle nur im dunkeln.
Gerade die Arbeitslosenzahlenstatistik ist doch eh nichts wert, wenn man bedenkt, welche "Arbeitnehmer" dort alles nicht mitgezählt werden.
In meinen Augen eh alles nur Schönfärberei.

Karlina

Hanobi

Schüler

Beiträge: 83

4

12.12.2008, 14:11

Ach, das ist wieder so ne Schwarzmalerei.


typisch hierzulande, direkt den teufel an die wand zu malen... stattdessen sollte man lieber darüber reden, wie man das verhindern kann und nicht die leute mit irgendwelchen düsteren prognosen schockieren...

mgutt

Schüler

Beiträge: 91

5

12.12.2008, 18:15

Das ist eigentlich das schlimmste, da hast Du recht. Warum verschwenden die überhaupt ihre Zeit mit Negativprognosen. Sollen mal lieber den Ar*** hochnehmen und was ändern :roll:

Decade1

Anfänger

Beiträge: 5

6

04.01.2009, 13:03

Das besondere an dieser Krise könnte sein, dass sie dem Arbeitsmarkt gar nicht so sehr schaden wird wie vergangene Krisen. Deutschland sucht händeringend Fachkräfte. Die Unternehmen, die welche haben, werden versuchen, sie zu halten. Schwieriger wird es für Unterqualifizierte.

Ich sehe unser Problem eher in der versteckten Unterbeschäftigung und den ständigen Mogeleien, die mit der Arbeitslosenstatistik getrieben werden. Jeder, der nur irgendwie beschäftigt ist, fällt aus der Statistik. Aber in Wirklichkeit haben wir viele Beschäftigte, die unterbeschäftigt sind. Dieser Trend könnte sich durch die Krise nun verstärken.

PLUSTERBACKE123

Fortgeschrittener

Beiträge: 210

7

28.01.2009, 20:57

Man muss aber auch mal überlegen, wieviel Leute arbeitslos gemeldet sind, aber trotzdem arbeiten...ich denke, die Statistik vom Arbeitsmarkt passt überhaupt nicht... Aber es scheint ja niemanden zu stören. Die einen brauchen drigend das Geld und haben nichts zum Leben und andere nutzen die gutmütigkeit des Staates aus und haben alles..

LG Diana

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