Spacecolony
Was macht man, wenn man auf der Erde keine Profite mehr erwirtschaftet kann? Man sucht sich einen wüsten, öden Planeten irgendwo in der Galaxie und errichtet eine orbitale Metropole. So das Prinzip von Blackwater Industries. Noch ein paar Kolonisten angeworben und schon ist der Grundstein für ein profitables Unternehmen gelegt.
Blackwater Industries
Space Colony bietet nun drei verschiedene Möglichkeiten den Plan in die Tat umzusetzen. Die erste wäre Space Colony - die Geschichte von Venus Jones und ihrem Team. Diese beinhaltet acht fortlaufende Missionen, die man ruhig als Training bezeichnen kann. Konnten diese mit Erfolg beendet werden, geht es an die eigentlichen Aufgaben. Nun muss man sich entscheiden ob man mit Venus und ihrem Team den friedlichen oder militärischen Pfad beschreiten will. Aber egal welchen man wählt, es warten weitere unzählige Missionen auf den Spieler.
Die zweite Möglichkeit ist der Galaxie-Modus. Unter einer Vielzahl von Planeten kann man wählen. Jeder dieser Planeten ist in Schwierigkeitsstufen von leicht, normal bis schwer unterteilt und beinhaltet verschiedene Missionen. In diesem kann man sich neben den festgelegten Teammitgliedern noch selbst welche aussuchen. Einige Missionen werden solange nicht spielbar sein, bis man genug Credits (schwer verdientes Geld) gesammelt hat und sie so freischalten kann.
Und die dritte Möglichkeit ist der gute alte Sandkasten-Modus. Hier kann nach Herzenslust gespielt werden ohne irgendwelche Anforderungen. Und wem das immer noch nicht reicht, der bastelt sich mit Hilfe des Editors seine eigenen Planeten und Missionen.
Blackwater Industries
Space Colony bietet nun drei verschiedene Möglichkeiten den Plan in die Tat umzusetzen. Die erste wäre Space Colony - die Geschichte von Venus Jones und ihrem Team. Diese beinhaltet acht fortlaufende Missionen, die man ruhig als Training bezeichnen kann. Konnten diese mit Erfolg beendet werden, geht es an die eigentlichen Aufgaben. Nun muss man sich entscheiden ob man mit Venus und ihrem Team den friedlichen oder militärischen Pfad beschreiten will. Aber egal welchen man wählt, es warten weitere unzählige Missionen auf den Spieler.
Die zweite Möglichkeit ist der Galaxie-Modus. Unter einer Vielzahl von Planeten kann man wählen. Jeder dieser Planeten ist in Schwierigkeitsstufen von leicht, normal bis schwer unterteilt und beinhaltet verschiedene Missionen. In diesem kann man sich neben den festgelegten Teammitgliedern noch selbst welche aussuchen. Einige Missionen werden solange nicht spielbar sein, bis man genug Credits (schwer verdientes Geld) gesammelt hat und sie so freischalten kann.
Und die dritte Möglichkeit ist der gute alte Sandkasten-Modus. Hier kann nach Herzenslust gespielt werden ohne irgendwelche Anforderungen. Und wem das immer noch nicht reicht, der bastelt sich mit Hilfe des Editors seine eigenen Planeten und Missionen.
[color=red ]... 0 - Start in den Weltraum[/color]
Mit eurer Crew seid ihr unterwegs, um fremde Planeten zu erforschen, fremde Lebensformen... Aber halt, ganz so romantisch geht es dann doch nicht ab. Denn schließlich ist Arbeiten angesagt. Wenn ihr auf einen neuen Planeten kommt, erwartet euch dort stets ein Basislager, in dem zumindest die lebenswichtigen Einrichtungen wie ein Kraftwerk und Sauerstoffpumpen sowie die Kontrolleinheit vorhanden sind. Eure erste Aufgabe wird es sein, die Basis so auszubauen, dass eure Arbeiter dort ihrer Beschäftigung nachgehen können. Dazu stehen euch über 100 verschiedene Gebäude und Einrichtungsgegenstände zur Verfügung, die sich in acht verschiedene Bereiche gliedern, unter anderem 'Freizeit', 'Industrie' oder 'Mobiliar'. Um bewohnbare Räume zu bauen, benötigt ihr zu allererst Biosphären, in die ihr dann die ganze Einrichtung hineinstellen könnt. Dabei ist jedoch zu beachten, dass die verschiedenen Crewmitglieder nicht unbedingt dieselben Interessen verfolgen; aber keine Sorge, sie melden sich schon lautstark zu Wort, wenn ihnen etwas nicht passt. Beim Einräumen der Möbel fällt sehr schnell ein kleiner Schwachpunkt des Spiels auf, nämlich, dass sich die Gegenstände nicht drehen lassen, wodurch der Platz sehr schnell knapp wird.
Eure Missionsziele bestehen normalerweise darin, Ressourcen zu gewinnen oder auch Aliens oder einen anderen Konzern zu besiegen. Deswegen braucht ihr verschiedene Maschinen, die euch mit Nahrung, Strom und Sauerstoff versorgen und mit denen ihr die Rohstoffe, zum Beispiel Titan, Iridium oder Eisen, abbauen könnt. Weil aber auf den Planeten auch des Öfteren einmal kleine oder größere Aliens zu finden sind, müsst ihr eure Anlagen stets mit verschiedenen automatischen Waffensystemen sichern.
Die Steuerung der Baumaßnahmen ist sehr einfach, denn dafür braucht ihr nur die Maus, außerdem könnt ihr die Zeit anhalten. Aber Vorsicht, denn ist ein Gebäude einmal gebaut, kann es nicht mehr eingerissen werden, und der Platz ist immer knapp. Habt ihr dann einmal Ressourcen erworben, könnt ihr sie natürlich an die Weltraumföderation verkaufen und mit den gewonnenen Credits eure Ausrüstung aufstocken. Solche Tätigkeiten werden auf der Brücke getätigt. Hierbei handelt es sich um einen Übersichtsbildschirm, in dem ihr neben dem Handel auch den Zustand der Station oder die momentane Aufgabenverteilung kontrollieren könnt.
Die Aufgabenverteilung, ja - das wiederum ist ein Thema für sich. Denn neben dem Aufbauen der Station ist die Personalführung der zweite große Bereich des Spiels. Da jeder Arbeiter eine eigene Persönlichkeit und eigene Fähigkeiten hat, kann auch nicht jeder von ihnen alle Arbeiten ausführen. Allerdings könnt ihr die Crewmitglieder in die Bibliothek oder auf ein Lerngerät schicken und ihnen so fehlende Qualifikationen beibringen. Wenn ihr ihm einen Job zugewiesen habt, wird der Kolonist diesen ausführen, bis ihr ihm etwas anderes sagt.
Das größere Problem ist jedoch die Aufgabe, die Kolonisten bei Laune zu halten. Denn nur ein zufriedener Arbeiter bringt auch maximalen Gewinn für die Firma. Wenn einzelne Werte sinken, sinkt auch die maximale Arbeitszeit eines Kolonisten, deshalb müsst ihr für ein reichhaltiges Freizeitangebot sorgen. Jeder Arbeiter hat hier eigene Bedürfnisse, die befriedigt werden müssen, so könnte sich der Biker Stig den ganzen Tag mit Essen vollstopfen, während Candy lieber mal einen Disko-Abend einlegt.
Dabei könnt ihr die Crew wie bei den Sims durch die Gebäude steuern, sie können miteinander reden, prügeln sich vielleicht hin und wieder mal oder verlieben sich ineinander. Die KI übernimmt zwar die Steuerung, aber es ist schon möglich, dass die Sauerstoffanlage versagt und der zugeteilte Arbeiter lieber weiter im Spielzimmer herumhopst als sich darum zu kümmern. Wenn ihr jedoch nicht aufpasst und die Werte unter ein Minimum sinken, sterben euch die Arbeiter einfach weg.
Pro und Contra:
+ coole Musik
+ noch coolere Charaktere
+ leichte Steuerung
+ sehr viele Missionen
- Grafik wirkt angestaubt
- nur eine Kameraperspektive
Features:
· 20 Persönlichkeiten
· über 100 Gebäude
· über 20 verschiedene Aliens
· Kampagne, freier Missionsmodus, freies Spiel
· Kombination aus Aufbau-Simulation und Lebens -Simulation
Fazit: Ein interessanter Genremix, der mich irre begeistert hat. Hier kommen nicht nur Aufbaustrategen auf ihre Kosten sondern auch
Sims-Liebhaber und Alien-Jäger!